Moving Pictures
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Terry Pratchett: Moving Pictures, London 1991

23.05.2020, cg

Unter einer Düne am Meer, unweit von Ankh-Morpork, der größten und ältesten Stadt in Terry Pratchetts schwer zu beschreibender Fantasiewelt, erwachen seltsame Dämonen aus einem langen Schlaf. Da Alchimisten und andere Tüftler gerade das Geheimnis der Cellulose und der bewegten Bilder entdeckt haben, bricht dank dieser Kombination aus Dämonen und Technik der ganze Wahnsinn einer Hollywood-esken Filmindustrie über die unvorbereitete Bevölkerung der Scheibenwelt herein. Ein gerissener Würstchenverkäufer wird zum Filmproduzenten, ein gutaussehender Magiestudent zum Filmstar - und während Alle gebannt auf die Leinwand starren, bleibt der wahre Held praktisch unbemerkt.

Lohnt sich dieses Buch für Nerds?
Ja. Es ist eine gelungene, ungewöhnliche Hollywood-Satire voller liebenswert-verrückter Figuren gespickt mit Terry Pratchetts beiläufigen aber tiefgründigen Bemerkungen über Magie, Bürokratie, Business und die menschliche Natur, die diesen Roman lesenswert machen. Wer einige Passagen etwas langatmig findet, wird durch ein actionreiches, witziges Finale entschädigt.

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