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Das Credo der Nerds

Wir sind Nerds und...

1.) wir wollen es genau wissen.
2.) wir wissen, dass alles Vorstellbare auch machbar ist.
3.) wir interessieren uns nicht für Äußerlichkeiten. Wer die Prioritäten Leben, Lieben, Lernen hat, ist eine von uns.


Ausführungen zum Credo


1.) Wir sind Nerds und wir wollen es genau wissen

Viele Leute neigen dazu, ihre eigenen Wünsche und Meinungen als Fakten darzustellen. So wird aus einer Aussage, die „Ich erinnere mich nicht an diese Vereinbarung.“ lauten sollte, oft ein „Das haben wir anders besprochen.“. Aus „Ich halte es für sehr unwahrscheinlich.“ wird „Es ist unmöglich.“

Auch scheinen Ungenauigkeit und Halbwissen oft vollkommen akzeptabel zu sein. Aussagen wie „Das hat etwas mit Gruppendynamik zu tun.“ oder „Gefühlt findet unsere Wochenbesprechung nur einmal im Monat statt.“ bleiben oft unhinterfragt, so dass nicht nur beim Feierabendbier, sondern auch in professionellen Kontexten mitunter höchst unpräzise Informationen als Basis für Handlungen und Entscheidungen genommen werden.

Die Nerds von Nerdhalla setzen diesem Phänomen, dessen Ursache vermutlich in einem Mangel von Neugierde und einer Furcht vor Verantwortung liegt, die Haltung entgegen, dass wir Alles möglichst genau wissen wollen. So etwas wie das sprichwörtliche „zuviel Information“ gibt es für uns nicht. Dabei ist es kein Problem, etwas nicht zu wissen. Ein ganz erhebliches individuelles und soziales Problem ist es jedoch, etwas nicht wissen zu wollen.

2.) Wir sind Nerds und wir wissen, dass alles Vorstellbare auch machbar ist.

„Nichts ist unmöglich.“ „Geht nicht gibt’s nicht.“ Dies sind klassische Slogans, mit denen Unternehmen auf ihre Leistungsfähigkeit und Kundenfreundlichkeit hinweisen wollen.

Aus der Nerdhalla-Perspektive haben solche Sätze aber eine viel größere Tragweite: Wir wissen, dass die menschliche Phantasie streng genommen eine Prognose ist und alle noch so phantastischen Ideen eines Tages Realität werden werden.

Wir nehmen diese Gewissheit zum Einen aus der Geschichte. Weltumseglung, Luftfahrt, Mondlandung, Videotelefonie, 3D-Kino und viele andere in der Vergangenheit phantastisch wirkende Visionen sind heute längst Wirklichkeit. Warum sollten also nicht auch das Reisen durch Wurmlöcher im Weltall und die Impfung gegen Krebs Realität werden?

Zum Anderen sind das menschliche Gehirn, das menschliche Bewusstsein und das Universum letztendlich aus einer und derselben Energiequelle in einem und demselben Prozess entstanden. Sie somit alle Teil eines selben Ganzen, worin eine Trennung zwischen Realität und Fiktion nur auf den ersten Blick existiert. [Dieser letzte Absatz ist noch nicht ins Reine formuliert und vermutlich etwas schwer nachvollziehbar. Ein Update folgt.]

3.) Wir sind Nerds und wir interessieren uns nicht für Äußerlichkeiten. Wer die Prioritäten leben lieben lernen hat, ist eine von uns.

Nerds gibt es in allen Formen und Farben. Ob du dich „Mann“, „Frau“ oder anders nennst, woher du stammst, welche formale Bildung du besitzt und welche anderen Attribute die Natur und deine Eltern dir mitgegeben haben – in Nerdhalla spielt das alles keine Rolle.

In allen Menschen liegt das Potential, große Entdeckungen zu machen, kreativ zu sein und Freude zu verbreiten. Leider lebten und leben manche Nerds in Umständen, in denen sie gezwungen waren und sind, um ihre Entfaltung hart zu kämpfen.

Ada Lovelace hat als Frau in einer frauenfeindlichen Gesellschaft das erste theoretische Computerprogramm geschrieben.
Stephen Hawking hat als Schwerstbehinderter grundlegende physikalische Entdeckungen gemacht und Astronomie und theoretische Physik einem breiten Publikum näher gebracht.
Terry Pratchett hat in der letzten Phase seines Lebens trotz Alzheimer noch Fantasy-Romane geschrieben.

Im Interesse von Fortschritt und Freiheit unterstützen Nerds sich immer gegenseitig beim leben lieben lernen.

Nerdhallas Wertematrix

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