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Joanne "J.K." Rowling: Harry Potter and the Order of the Phoenix, New York 2003

13.03.2020, cg

Der fünfte Roman in Joanne "J.K." Rowlings "Harry Potter"-Reihe besticht wie seine Vorgänger durch großen Einfallsreichtum und einen gehobenen und trotzdem leicht lesbaren Stil. Trotzdem ziehen die über achthundert Seiten sich teilweise etwas in die Länge. Angesichts bemüht sinister Politik-Intrigen, bemüht dramatischer Kampfszenen, bemüht die Spannung aufbauender Gespräche und der obligatorischen Schulsport-Spektakel mag manche Leserin sich wiederholt dabei ertappen, die Seiten weniger zu genießen und eher schnell abzuarbeiten.
Abgesehen von solchen, vielleicht zwanzig Prozent des Buches ausmachenden Passagen ist die Geschichte aber spannend und humorvoll mit einigen durchaus tiefgründigen Momenten.

Deutlich mehr als die vorangegangenen Bücher ist dieser "Harry Potter"-Roman auch ein Roman übers Erwachsenwerden. Waren Harry Potter und seine Mitschüler im ersten Band noch Kinder, sind sie vier Bücher und Schuljahre später schon fast junge Erwachsene. Gerade mit Harry geht die pubertäre Dickköpfigkeit dermaßen durch, dass es teilweise schon schwer zu ertragen ist. Andere, in manchen Aspekteren reifere Hogwarts-Schüler werden deshalb mehr zur Sympathieträgerinnen als in den früheren Romanen.

Lohnt sich dieser Roman für Nerds?
Ja; denn der Schulalltag mit seinen kleinen und mittelgroßen Sorgen ist sehr treffend geschildert, während sich um ihn herum die fantastische Hogwarts-Welt voller magischer Wesen, Artefakte und Ereignisse entfaltet. Idealer Stoff für Alle, die an verregneten Nachmittagen und dunklen Abenden ihre Fantasie beflügeln wollen.

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