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Terry Pratchett: Eric, London 1990

20.09.2020, cg

Der neunte Roman aus Terry Pratchetts Scheibenwelt-Serie ist nur etwa 150 Seiten stark und eignet sich daher beispielsweise als Lektüre für einen Kurzurlaub.

Der erfolglose Langzeit-Magiestudent Rincewind wird gerade von finsteren Mächten durch finstere Unterwelten gejagt, da ruft der dreizehnjährige autodidakte Dämonenbeschwörer Eric ihn versehentlich zu sich in sein Kinderzimmer und meint, Anspruch auf die Erfüllung von drei Wünschen zu haben.

Rincewind und Eric begeben sich dann auf eine kurze aber aufregende Reise durch Raum und Zeit, auf der sie Religionen verändern, Kriege entscheiden und schließlich geradewegs in der Hölle landen, wo ein Machtkampf zwischen altmodischen Dämonenfürsten und einem jungen visionären Manager schwelt.

Es gibt epischere, witzigere, tiefgründigere und stimmungsvollere Scheibenweltromane, aber auch "Eric" ist voller abstruser Ideen, die Terry Pratchett auf wenigen Seiten erstaunlich konsequent durcharbeitet.

Lohnt sich dieses Buch für Nerds?
Wer hintergründige, humorvolle Fantasy mag und mit Terry Pratchetts kompromisslos unkonventionellem Stil klarkommt, kann mit "Eric" wenig falsch machen. Auf jeden Fall ist dieses dünne Buch aus den 1990ern eine Abwechslung zum aktuellen Fantasy-Mainstream, dessen Bücher tendenziell dick, pseudohistorisch und brutal sein müssen.

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