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Eoin Colfer: Artemis Fowl, München 2003

25.11.2020, cg

"Artemis Fowl" ist ein angenehm zu lesender, mit 240 Seiten im Genre-internen Vergleich eher dünner Fantasy-Roman für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene.

Das Sub-Genre ist das der Gegenwarts-Fantasy - also einer Fantasy-Welt, die nicht auf das europäische Mittelalter aufbaut, sondern Feen, Zwerge, Kobolde und Zentauren im 21. Jahrhundert ansiedelt. Die Fabelwesen benutzen neben ihrer Magie die selbe Waffen- und Computertechnik wie die Menschen - wenn auch in einer teilweise noch etwas fortgeschritteneren Variante.

Die Handlung erinnert zu gleichen Teilen an "Batman", "Ocean's Eleven" und "Michel aus Lönneberga" - nur eben ergänzt durch Fabelwesen: Das zwölfjährige Genie Artemis Fowl, jüngster Spross einer reichen aber kriminellen Dubliner Familie, will seinem Haus einen neuen Schub an Reichtum einbringen, indem er den unterirdisch lebenden Feen eine Tonne ihres Goldes abnimmt. Dafür reist er zunächst mit seinem treuen Leibwächter Butler um die Welt und ersinnt schließlich einen waghalsigen Plan, dessen zentrales Element es ist, die Regierung der Feen samt ihrer zentralen Polizeibehörde zu provozieren und zu überlisten.

Lohnt sich dieses Buch für Nerds?
Ja. "Artemis Fowl" ist ein spannender, übersichtlicher Roman voller kindlich-kreativer Einfälle des Autors und einer gelungenen Konstellation an Figuren in vielschichtigen Beziehungen zueinander. Fantasy, Science-Fiction, Gaunerstück und Jugendbuch werden hier durchaus gelungen ineinander verwoben, so dass nerdiger Lesespaß dabei herauskommt.

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