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Becky Chambers: A Closed and Common Orbit, London 2017

08.05.2021, cg

Die Handlung von Becky Chambers' Science-Fiction-Roman beginnt da, wo ihr Debüt-Roman "The Long Way to a Small Angry Planet" endet. Die inhaltlichen Zusammenhänge zwischen den beiden Büchern sind jedoch so lose, dass "A Closed and Common Orbit" auch ohne Kenntnis des Vorgängers komplett verständlich ist.

Die zwei Hauptfiguren sind beide Außenseiter, die mit sozialer Integration, ihrer verstörenden Vergangenheit und der Frage nach dem Sinn des Daseins ringen: eine künstliche Intelligenz und ein genmanipulierter Mensch.

Die Geschichte spielt in der fernen Zukunft und umspannt etwa 15 Jahre. Wie schon in ihrem ersten Roman schildert Becky Chambers sehr einfallsreich und konsequent, wie das Zusammenleben unterschiedlichster intelligenter Spezies aussehen könnte. Die Fragen, welchen Platz selbstbewusste künstliche Intelligenz in der Gesellschaft einnehmen könnte, und wie die Gesellschaft aus der Perspektive solcher KI aussähe, stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Erzählung springt häufig zwischen der Sicht unterschiedlicher Protagonistinnen sowie der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. Dabei ist das Buch in kurze Kapitel unterteilt, die den Lesefluss gut unterstützen.

Lohnt sich "A Closed and Common Orbit" für Nerds?
Ja. Die Handlung ist klar getrieben von den Gesprächen, Gedanken und Gefühlen der Figuren. Situationsdramatik kommt nur wenig vor. Dieses Konzept mündet teilweise leider in langweilige und teilweise auch etwas pathetische Passagen. Insgesamt ist die Geschichte jedoch faszinierend und originell.

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